Social Trading – Erfahrungen und Test

Du überlegst, ins Social Trading einzusteigen? Vorher möchtest Du Dich aber noch gründlich über die Funktionsweise und das Prinzip informieren? Was gibt es dabei zu beachten und welche Anbieter sind wirklich empfehlenswert? In unserem Beitrag findest Du alle wichtigen Informationen!

    1. Was ist Social Trading?

Der Begriff Social Trading wird seit einiger Zeit immer häufiger in den Mund genommen. Viele wissen damit jedoch erst einmal gar nichts anzufangen. Und fragen sich: Was hat es damit eigentlich auf sich?

Wenn man es vereinfacht ausdrücken möchte, kann man Folgendes sagen: Bei Social Trading werden die sozialen Netzwerke und der klassische Börsenhandel zusammengeführt. Daher wirbt manch ein Anbieter auch damit, das „Facebook des Social Tradings“ zu sein.

Doch schauen wir uns das Prinzip dieser Trading Form einmal genauer an. Dabei hilft es, sich erst einmal die Funktionsweise klassischer Fonds anzusehen: Ein Finanzinstitut gibt ein Anlageportfolio heraus, an dem sich Anleger beteiligen können – sofern es ihnen zusagt, natürlich. Der reguläre Investmentfonds wird aktiv verwaltet, also durch einen Fondsmanager strukturiert und immer wieder neu gebündelt. Für diesen Aufwand wird eine Gebühr erhoben.

  • Das Problem hierbei ist jedoch: Die Wertentwicklung des Fonds bleibt häufig hinter der Marktentwicklung zurück.

  • Einzelne Indizes schneiden also deutlich besser ab.

Da fragt man sich natürlich zu Recht, warum man überhaupt in einen Fonds investieren sollte. Und hier kommt nun das Social Trading mit ins Spiel:

  • Hier kann man sich als einfacher Anleger (auch Follower genannt) einiges von erfolgreichen Investoren abschauen.

  • Und sich an diesen sogenannten Signalgebern orientieren.

Dies müssen übrigens nicht zwangsläufig Privatpersonen sein. Mittlerweile treten auch immer mehr renommierte Wirtschaftszeitungen sowie anerkannte Finanzmarktexperten als Anbieter von Portfolios auf. Eine Entwicklung, die deutlich zeigt: Social Trading wird auch von der Fachwelt sehr ernst genommen!

Der große Vorteil für den privaten Anleger: Diese Form des passiven Anlegens erweist sich für den Follower als einiges günstiger. Denn es fallen deutlich weniger Gebühren an.

Social Trading kann also mit gutem Grund als eine innovative Form des Geldanlegens betrachtet werden. Und als eine Variante, die sich an der Gesellschaft orientiert! Kein Wunder also, dass sich das Social Trading zunehmender Beliebtheit erfreuen kann – und das nicht nur hierzulande.

Dabei gibt es diese Anlageform erst seit 2007. Damals startete alles mit ZuluTrade, schon bald darauf trat mit eToro ein weiterer sehr erfolgreicher Anbieter. Neben diesen beiden haben sich hierzulande vor allem die beiden Anbieter Wikifolio und Ayondo noch etablieren können.

    1. Was zeigen die Social Trading Erfahrungen?

Manch einer fragt sich an dieser Stelle vielleicht, warum man überhaupt ins Social Trading einsteigen sollte. Hier ein paar Argumente:

  • guter Alternative zu den klassischen Anlagemethoden

  • Trading lässt sich aktiv wie passiv durchführen

  • Social Trading Konten schon ab wenigen Euro Mindesteinlage zu haben

  • erfolgreiches Kopieren von Anlagestrategien der Signalgeber möglich

  • auch ohne große Erfahrung zum Börsenerfolg

      1. Wie sieht es mit dem Social Trading Handelsangebot aus?

Werfen wir zunächst einmal einen Blick auf das Social Trading Handelsangebot. Dieses hängt natürlich von dem jeweiligen Anbieter ab: eToro beispielsweise tritt selbst als Broker auf, andere wiederum schlüpfen in die Rolle als Vermittler. Meist wird eine Kombination aus Social Trading und dem CFD und Forex Handel angeboten.

Das Prinzip ist bei den Social Trading Anbietern jedoch stets (mehr oder weniger) deckungsgleich:

  • Erfolgreiche User machen ihre Anlageentscheidungen öffentlich.

  • Und die Follower können nun in Echtzeit mitverfolgen, ob deren Strategien aufgehen oder nicht.

Dies resultiert in einer umfassenden Transparenz, was für den einfachen Anleger natürlich immense Vorteile hat. Doch kann natürlich nicht jeder zum Signalgeber werden: Man muss schon einen gewissen Erfolg vorweisen können! Und sich natürlich gut mit dem Trading auskennen.

      1. Wie ist es um die Social Trading Handelskonditionen bestellt?

Wie teuer Social Trading letzten Endes ist, hängt natürlich von dem jeweiligen Anbieter ab. Wie bereits erwähnt, ist diese Handelsvariante jedoch um einiges günstiger als dies bei einem klassischen Aktienkauf der Fall wäre. Denn die Devisen oder die Aktien werden bei den Social Trading Anbietern lediglich nachgebildet, also nicht real hinterlegt. Dies hat zur Folge, dass Order- wie Transaktionskosten nicht mehr fällig werden. Der Broker zahlt die Gewinne aus, doch sichert sich dabei auch gegen entsprechende Risiken ab.

Doch was kostet das Social Trading nun? Schauen wir uns mal den Marktführer eToro genauer an:

  • Hier sind schnelle Auszahlungen möglich.

  • Diese schlagen mit einer Gebühr von mind. 5 Euro zu Buche.

  • Beim Trading selbst fallen Asset Hebel von bis zu 1:400 an.

  • Beim Trading wird eine Mindesthandelssumme von 25 Euro verlangt.

Insgesamt liegt eToro hier im guten Durchschnitt. Der Spread bei beliebten Aktien wie etwa von Apple liegt bei 0,8 Pips, bei den Währungspaaren EUR/ USD bei 3 Pips. Die Spreads fallen insgesamt recht niedrig aus, Kommissionen werden nicht verlangt. Wer ein Konto bei eToro eröffnen möchte, muss mind. 200 Euro auf den Tisch legen, was im Vergleich ein guter Wert ist.

Wer als Signalgeber auftritt, erhält von eToro eine Prämie, die je Follower ausgezahlt wird. Pro Monat gibt es dann für zehn Anhänger 100 Euro Bonus – eine hübsche Summe! Und wer noch mehr vorweisen kann, der kann sich über sehr viel mehr Prämie freuen – ein guter Anreiz.

      1. Social Trading Erfahrung: Wie seriös ist das Ganze überhaupt?

Bevor man sich für einen bestimmten Anbieter bzw. eine Tradingform entscheidet, sollte man diesen/ diese natürlich umfassend auf die Seriosität hin überprüfen. Umso wichtiger ist es daher, nur einen Broker auszuwählen, der umfassend reguliert wird! Dies lässt sich daran erkennen, ob eine Lizenz einer anerkannten Finanzaufsichtsbehörde vorliegt – wie etwa von der CySEC aus Zypern oder der BaFin aus Deutschland. Am besten ist es, einen Blick auf das Impressum zu werfen und sich besonders für Anbieter zu entscheidend, die ihren Sitz in Europa haben.

  • So ist gewährleistet, dass bestimmte Mindeststandards eingehalten werden.

  • Und dass man als Anleger von einer Einlagensicherung profitieren kann.

  • Sollte es also zu einem Zahlungsausfall seitens des Brokers kommen, kann man hier mit einer Entschädigung von mind. 10.000 Euro rechnen.

Doch sollte man bei alldem natürlich stets das Risiko im Auge behalten. Und sich bewusst sein: Es gibt Risiken und Gefahren, auch bei dieser Form des Anlegens! Daher raten wir Dir dringend dazu, wirklich nur das Geld einzusetzen, das Du auch entbehren kannst. Am besten ist es, sich monatlich ein festes Budget zu setzen und dieses auch gewissenhaft einzuhalten. Denn für eine Altersvorsorge ist das Ganze einfach viel zu unsicher. Und leider erleben wir es immer wieder, dass manch ein Anleger sich verschuldet, seine Rechnungen nicht mehr bezahlen kann, er muss teure Kredite aufnehmen – und das muss ja nun wirklich nicht sein!

Und auch wenn das Copy Trading um einiges einfacher ist: Ein gewisses Fachwissen sollte trotzdem vorhanden sein. Zumal Strategien, die in der Vergangenheit zum Erfolg geführt haben, sich nicht eins zu eins auf die Zukunft übertragen lassen. Setze daher nicht alles auf einen einzigen Signalgeber. Sondern am besten auf mehrere Pferde!

Darüber hinaus sollte man sich den jeweiligen Top Trader natürlich sehr genau ansehen. Und ihn nicht nur zu Beginn, sondern in regelmäßigen Abständen überprüfen – auf diese Weise lässt sich das Risiko noch einmal minimieren.

  • Denn jeder Top Trader hat seine ganz persönliche Risikoneigung.

  • Und nicht jeder setzt auf eine nachhaltige wie langfristige Wertentwicklung.

  • Vielmehr werden mitunter auch hochspekulative Strategien eingesetzt.

Dessen sollte man sich bewusst sein! Und daher wirklich nur solche Signalgeber auswählen, die dem eigenen Risikoverhalten entsprechen. Auf diese Weise kann man deutlich beruhigter an die Sache herangehen…

    1. Woran erkennt man eine gute Social Trading Platform?

Die Hauptaufgabe der Anbieter im Social Trading Bereich besteht darin, den User beim Finden des für ihn richtigen Top Traders effektiv zu unterstützen. Dabei geht manch ein Anbieter jedoch sehr spekulativ vor – und stellt vor allem die Rendite bei den Auswahlkriterien in den Mittelpunkt. Diese Rendite wurde verständlicherweise in der Vergangenheit erzielt – wie wahrscheinlich es ist, dass dies auch in Zukunft so weitergeht, sei einmal dahingestellt.

Zumal es eben noch weitere Kriterien gibt, die in die Auswahl mit einbezogen werden sollten – siehe oben.

  • Ein guter Anbieter weist den Kunden auf das Risiko hin, das mit dem Social Trading einhergeht.

  • Und kann eine Lizenznummer einer anerkannten Finanzaufsichtsbehörde vorweisen.

Darüber hinaus punktet er mit einem umfassenden Trading Angebot, so dass für jeden Geschmack und Anspruch etwas Passendes mit dabei ist. Dies sollte nicht nur abwechslungsreich ausfallen, sondern nach und nach ergänzt werden.

Damit jedoch nicht genug: Wer als Anbieter etwas auf sich hält, stellt seinen Kunden ein gratis Demokonto zur Verfügung – wie dies etwa bei dem Marktführer eToro der Fall ist. Dieses lässt sich im Gegensatz zu vielen anderen Konkurrenten dauerhaft kostenlos nutzen. Funktionen, Tools und Leistungen sind dabei gleich, das Demokonto ist zudem mit einem virtuellen Kapital von 10.000 Euro ausgestattet.

Auf diese Weise können sich Anfänger umfassend und ohne jegliches Risiko mit der Funktionsweise des Tradings vertraut machen und so wichtige Erfahrungen sammeln. Auch Fortgeschrittene freuen sich über das Bereitstellen eines solchen Kontos. Denn so können sie neue Strategien erst einmal ganz unverbindlich ausprobieren. Und auf diese Weise in Erfahrung bringen, ob diese überhaupt etwas für sie sind.

Auch an weitere Leistungen hat eToro gedacht. So gibt es die Möglichkeit, eine Banking App zu nutzen, um auf eToro zugreifen zu können. Auch per Online Banking ist dies möglich, was das Ganze sehr angenehm und benutzerfreundlich gestaltet. Des Weiteren wird ein Newsfeed zur Verfügung gestellt: Hier werden all jene Aktivitäten und Statusmeldungen angezeigt, die die Nutzer zu den Trades angeben. So lässt sich jede vorgenommene Transaktion kopieren.

Der Begriff „kopieren“ muss dabei übrigens nicht wörtlich genommen werden. Denn die Höhe der Summe, welche investiert wird, kann proportional angepasst werden. Wenn ein Profi beispielsweise über 10.000 Euro verfügt und davon 5 % investiert, wird es entsprechend umgerechnet. Dies bedeutet, dass bei dem Follower ebenfalls 5 % investiert werden – nur eben von der Geldmenge, die ihm selbst zur Verfügung steht. Ob das nun 2.000 Euro oder 200 Euro sind.

      1. Und wie sieht es bei Wikifolio aus?

Werfen wir kurz noch einen Blick auf einen anderen Anbieter, Wikifolio. Dieser bietet seinen Kunden die Möglichkeit, ein eigenes Portfolio zu entwerfen, das auch öffentlich gemacht werden kann. Haben sich binnen drei Wochen mindestens 10 User gefunden, die zusammen 2.500 Euro investieren wollen, dann wird dieses Portfolio als „investierbar“ eingestuft.

  • Es kann nun von anderen Nutzern gekauft werden.

  • Dabei gibt es neben den gemischten Varianten auch Themen-Portfolios, die sich auf einen ganz bestimmten Bereich konzentrieren.

Mehr als 3.000 dieser Portfolios sind derzeit in Umlauf. Einige davon wurden von Laien erstellt, andere von professionellen Vermögensverwaltern. Durch die Kooperation mit der Aktiengesellschaft Lang und Schwarz wird das Portfolio dann in ein herkömmliches Handelszertifikat umgewandelt. Doch birgt Letzteres auch eine Gefahr: Sollte das Unternehmen pleite gehen, drohen erhebliche finanzielle Einbußen – dessen sollte man sich bewusst sein!

      1. Was ist generell zu den Social Trading Gefahren zu sagen?

Immer wieder ist zu hören: „Da sitzen Studenten und Hausfrauen am Küchentisch und spielen Börsenhändler.“ Für ein nachhaltiges und seriöses Geldanlegen sei das Social Trading somit nicht geeignet.

Pauschal lässt sich das jedoch nicht sagen. Zwar kann im Prinzip jeder zum Signalgeber werden, muss dafür keine besonderen Qualifikationen vorweisen können. Doch sind die Hürden, die in dieser Hinsicht vom Anbieter eingebaut werden, hoch – man muss über eine gewisse Zeit hinweg also einige Gewinne erzielt haben, muss eine gewisse Erfahrung gesammelt haben, um überhaupt als Top Trader eingestuft werden zu können.

Und: Trading birgt IMMER ein gewisses Risiko! Und daher sollte man – wie beim klassischen Aktienhandel auch – stets einen kritischen Blick auf Zertifikate und Strategien werfen, nicht blindlings vertrauen.

    1. Wie funktioniert Social Trading nun genau?

Wie Social Trading funktioniert, haben wir oben ja bereits angedeutet. In den folgenden Abschnitten wollen wir hierauf jedoch noch sehr viel konkreter eingehen.

Generell ist zu beobachten, dass sich das Verhältnis zwischen dem Unternehmen und dem Kunden durch das Internet erheblich gewandelt hat. War es lange Zeit ein eher eindimensionales “Geschäft“, so lässt sich die Beziehung nun als interaktiver Austausch betrachten – der Bereich der Anlage- sowie der Finanzberatung ist davon nicht ausgenommen.

  • Heute kann sich der Anleger über das Internet umfassend informieren.

  • Und sich auch mit anderen austauschen.

Die Wissensbasis ist also erheblich breiter geworden. Doch diese Informationsfülle macht es mitunter auch schwer, genau das Stück Wissen zu finden, das man sucht. Und die Strategie ausfindig zu machen, die einem, den persönlichen Wünschen und Erwartungen, wirklich entspricht.

Und hier kommt nun das Social Trading mit ins Spiel. Denn dies bietet dem Nutzer die Möglichkeit, die Schwarmintelligenz sämtlicher Anbieter zu verwenden – und nicht etwa auf bezahlte Berater, die häufig noch von bestimmten Institutionen abhängig sind, zu vertrauen.

Der Ausgangsgedanke ist hierbei: Sämtliche Anleger sollen voneinander profitieren können. Prinzipiell lassen sich dabei zwei Gruppen unterscheiden: Die Erfahrenen, die vielleicht auch als professionelle Investoren auftreten, und die eine Strategie entwickelt haben, die sie anderen zugänglich machen wollen – die sogenannten Top Trader oder Signalgeber.

Und dann sind da noch die Follower, womit die passiven Anleger bezeichnet werden. Diese suchen nach für sie passenden Strategien und Mustern, an denen sie sich orientieren können.

  • Über das Social Trading werden diese beiden Gruppen nun zusammengebracht.

  • Der Anbieter selbst tritt also gewissermaßen als Vermittler auf.

Doch findet man hier gleichzeitig auch eine Kommunikationsplattform. Denn innerhalb des Netzwerks kann man sich mit anderen umfassend austauschen, wichtige Infos erhalten und weitergeben und neue Anstöße erhalten, die man gleich umsetzen kann. Auch dieses Feature wird seitens der Kunden hoch geschätzt – und das mit gutem Grund!

Doch welche Möglichkeiten gibt es nun für den Follower? Im Folgenden wollen wir hierauf detailliert eingehen.

Die Herausforderung für ihn besteht natürlich darin, genau jenen Signalgeber zu finden, der zu ihm und seinen persönlichen Vorlieben und Wünschen passt. Zunächst einmal kann man als Follower daher die Aktivitäten sowie die Informationen verfolgen, die von dem ausgewählten Signalgeber öffentlich gemacht werden. Wichtig ist, sich hierfür wirklich ausreichend Zeit zu nehmen! Und sich nicht gleich für den Erstbesten zu entscheiden. Schließlich soll das Risiko ja so gering wie möglich ausfallen.

  • Die erhaltenen Informationen können wichtige Impulse liefern.

  • Und auch gleich genutzt werden, indem man sie in dem eigenen Portfolio nachvollzieht.

Eine einfache Strategie und noch dazu recht unverbindlich. Doch gibt es hierbei auch einige Nachteile, die wir natürlich nicht unter den Tisch kehren wollen. Zum einen kann man nicht immer genau die gleiche Aktienstückelung wie der ausgewählte Signalgeber verwenden, da das Budget meist ein unterschiedliches ist. Häufig tritt auch eine gewisse zeitliche Verzögerung auf: Zwischen dem Kaufsignal des Signalgebers und der Follower Reaktion können also kleine Kursdifferenzen auftreten. Und diese sind dann verantwortlich dafür, dass sich die Portfolios eben doch nicht identisch entwickeln. Daher wird diese Form des Tradings eher selten bis kaum angewandt.

Viel häufiger hingegen wird das Mirror oder Copy Trading genutzt, womit der automatische Handel gemeint ist:

  • Hier wird die Handelsstrategie vom Follower umfassend an die Aktivitäten des Signalgebers gekoppelt.

  • Das geschieht auf verschiedene Art und Weise und ist abhängig von dem ausgewählten Anbieter.

ZuluTrade oder Wikifolio beispielsweise treten als reine Vermittler auf, eine eigene Depotführung ist jedoch nicht möglich. Daher muss schon seitens des Followers ein eigenes Depot vorhanden sein, damit eine Transaktion erfolgreich über die Bühne gehen kann. Durch eine Vereinbarung der Social Trading Plattform, der Depot führenden Bank sowie des Anlegers kann dann eine Verbindung zwischen dem Follower Depot und dem Signalgeber hergestellt werden.

Andere Anbieter wie etwa eToro und ayondo gehen da einen Schritt weiter und bieten ihren Kunden die Möglichkeit, hier ein Depot zu führen. Geld oder die Finanzprodukte können also in Eigenregie verwaltet werden.

Manch einer fragt sich vielleicht an der Stelle, was man als Signalgeber eigentlich davon hat, seine erfolgreichen Strategien öffentlich zu machen. So einiges! Denn für jeden Follower gibt es seitens des Anbieters einen Bonus. Wie hoch dieser ausfällt, das ist von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich. Doch bildet dies einen starken Anreiz, um auch weiterhin effektive Strategien zu entwickeln und diese der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Wie aber lassen sich eigentlich nicht so gute Signalgeber ausfindig machen, die vielleicht noch betrügerische Absichten hegen? Hier agiert die Masse als Korrektiv und Kontrollinstanz. Sie ist nämlich explizit dazu aufgerufen, bei einem begründeten Verdacht aktiv zu werden, andere zu warnen – ein Anreiz, der bis jetzt auch recht gut funktioniert.

    1. Für wen ist das Social Trading geeignet?

Wie bereits erwähnt: Ja, es gibt Risiken, was das Social Trading anbelangt – wie bei der klassischen Handelsart auch. Doch hat sich das Social Trading längst als eine ernstzunehmende Alternative zu den klassischen Finanzprodukten wie etwa ETFs oder Fonds erwiesen bzw. etablieren können.

Doch sollte man sich natürlich im Vorfeld gründlich über die Funktionsweise, die Strategien und die Risikodiversifikation informieren. Denn wer einen Top Trader auswählt, dessen Vorgehensweise man eigentlich nicht wirklich versteht, der muss sich nicht wundern, wenn das gewünschte Ergebnis dann nicht unbedingt eintritt.

Geeignet ist Social Trading für all jene, die noch nicht über die große Erfahrung verfügen und sich nicht von einem professionellen Investor abhängig machen wollen. Sondern die auf die Intelligenz der Masse (mit)vertrauen – und die auch von dem kommunikativen Aspekt des Social Tradings profitieren möchten.

Zwar ist ein intensiver Austausch nicht zwingend notwendig. Doch erwünscht! Und daher wird seitens vieler Anbieter ein Online Chat oder auch ein Forum bereitgestellt, wo sich die User umfassend miteinander austauschen können. Die Resonanz zeigt, dass dieses Angebot nur zu gerne angenommen wird – und dass ein jeder davon profitieren kann. Es lohnt sich also, einen Blick in das ein oder andere Forum zu werfen, an dem ein oder anderen Chat teilzunehmen. Und so wertvolle Informationen zu erhalten, die an gleich umsetzen kann.

    1. Was ist das Social Trading Guru Fazit?

Es ist angesichts der diversen Vorteile nicht erstaunlich, dass sich das Social Trading längst als eine gute Alternative zum klassischen Trading etablieren konnte. So kann man auch mit weniger Erfahrung gute Gewinne erzielen, wertvolle Anstöße seitens der Profis erhalten. Und so von einer erheblichen Kostenersparnis zu profitieren sowie sich mit anderen Usern umfassend austauschen zu können.

Es ist daher vor allem für jene interessant, die sich nicht mehr nur auf die herkömmlichen Angebote beschränken möchten, sich damit nicht mehr zufrieden geben wollen. Und die vielleicht aufgrund der Lebenssituation nicht die zeitlichen Ressourcen für einen aktiven Handel aufbringen können. Dennoch sollte man sich natürlich über die Risiken im Klaren sein und sich im Vorfeld gründlich informieren – dann sind gute Gewinne in jedem Fall möglich!

Rate this post