Broker zum investieren

Sie fragen sich, was einen Investment Broker eigentlich auszeichnet? Was seine genauen Aufgaben sind – und wie die Ausbildung in diesem Bereich aussieht? Und was man in diesem Zusammenhang noch wissen sollte? Hier erfahren Sie es!

    1. Was ist ein Investment Broker?

Nur die Wenigsten wissen, was ein Investment Broker eigentlich genau tut beziehungsweise was sein konkretes Aufgabenfeld ist. Umso wichtiger ist es, sich erst ein wenig Hintergrundwissen anzueignen, bis man sich auf die Suche nach einem geeigneten Anbieter macht!

Als Investment Broker wird jemand bezeichnet, der Käufer und Verkäufer zusammenbringt. Ersteren dabei hilft, Investitionen zu machen – und letzteren, einen möglichst hohen Gewinn zu erzielen. In der Regel sind diese Broker lizenziert und befugt, im Namen von Verkäufern beziehungsweise Käufern zu handeln. Sie verlangen je Trade eine Kommission, auf diese Weise verdienen sie sich ihr Geld.

      1. Welche Art von Investment Brokern gibt es?

Es gibt verschiedene Investment Broker, die wir hier stichpunktartig zusammengefasst haben:

  • Discount Broker
  • Investment Broker, die nur mit hochwertigen Assets handeln
  • Online Broker
  • OTC Broker
  • Börsenmakler
  • CFD Anbieter
      1. Was sind die Schwerpunkte der Aktivitäten vom Investment Broker?

Die Brokerage Tätigkeit wird durch einen Investment Broker ausgeführt, der über eine möglichst hohe Kenntnis im Bereich des Wertpapiermarktes verfügt. So kann man sich als Kunde über eine (hoffentlich) professionelle und individuelle Beratung freuen und auf diese Weise sein Geld gewinnbringend anlegen.

Zugleich wird man als Kunde auf alle wichtigen und relevanten Rechte und Pflichten hingewiesen. Diese sind in einer Vereinbarung über die jeweiligen Dienstleistungen genau festgelegt. Es ist also eine möglichst hohe Transparenz gegeben.

  • Viele Investment Broker bieten ihren Kunden zudem die Möglichkeit, ein Investment selbständig zu inserieren.
  • Oder dieses direkt über den Broker vermarkten zu lassen.
  • Gleichzeitig sind sie dabei behilflich, das passende Investment zu finden und mögliche Investoren für das Projekt zu begeistern.

Natürlich kommt es auch auf die Qualität der Inserate an. Diese sollten aufmerksam und umfassend von dem Broker geprüft werden. Und nur nach Rücksprache mit dem Inserenten verbessert werden., so dass man sich als Kunde über einen hohen Qualitätsstandard freuen kann.

  • Ferner sollte eine reibungslose Transaktion gegeben sein.
  • Und eine umfassende Betreuung, die von Anfang bis zum Abschluss der Transaktion geht.

Umso wichtiger ist es, dass sich ein guter Anlageberater durch folgende Eigenschaften auszeichnen kann: Diskretion, Professionalität und eine hohe Zuverlässigkeit.

      1. Was zeichnet einen guten Investment Broker noch aus?

Die Transaktionen werden nach den Wünschen des Kunden ausgeführt. Dennoch sollte dieser natürlich vor eventuellen Risiken und Gefahren gewarnt werden. Schließlich gilt es, möglichst zum Vorteil des Kunden zu handeln – und nicht in einen Interessenskonflikt zu geraten!

Ein guter Investment Broker kann sich zudem über eine hohe Seriosität auszeichnen. In diesem Zusammenhang sind die Test- und Erfahrungsberichte ein sehr guter Anhaltspunkt, die online zu finden sind. Auf diese Weise ergibt sich ein objektives Bild vom Anbieter, das Ihnen bei der Entscheidung hilft.

Ein jeder Investment Broker sollte über eine offizielle Lizenz verfügen – wie etwa der Financial Industry Regulatory Authority (FINRA) oder der Securities and Exchange Commission (SEC). Wer zudem von einer Einlagensicherung profitieren möchte, sollte in Erfahrung bringen, ob der Broker Mitglied bei einer Behörde wie der Securities Investor Protection Corporation (SIPC) ist.

      1. Was sind die hauptsächlichen Aufgabenfelder eines Investment Brokers?

Hier noch mal kurz zusammengefasst: Die Aufgabenfelder, mit denen sich ein Investment Broker hauptsächlich beschäftigt:

  • Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer
  • befugt, Transaktionen im Namen der Kunden zu machen
  • Informieren und beraten der Kunden, auch (und besonders) über die jeweiligen Risiken
  • infrastrukturelle Unterstützung der Transaktionen mit Wertpapieren
      1. Woran verdient ein Investment Broker?

Stellt sich nun die Frage, was eigentlich der Investment Broker von der ganzen Sache hat – beziehungsweise wie er sein Geld verdient. Bei seiner Beratungstätigkeit verlangt er eine bestimmte Gebühr. Dies gilt etwa für die sogenannte Brokerage Kommission, eine Gebühr, die beim Kaufen oder Verkaufen von Aktien oder anderer Assets anfällt. Darüber hinaus werden nicht selten bestimmte Zinssätze für Investoren berechnet (margin interest charges). Hinzu kommen Kosten für weitere Services wie etwa Dienstleistungen und Verwaltungstätigkeiten.

 

Auch hier gibt es natürlich beträchtliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Umso wichtiger ist es daher, einen umfassenden Vergleich zu unternehmen, um auf diese Weise keine bösen Überraschungen zu erleben!

 

    1. Wie geht ein Investment Broker vor?

An dieser Stelle wollen wir einmal genauer erläutern, wie ein Investment Broker eigentlich konkret vorgeht. Hierbei konzentrieren wir uns auf einen Kunden, der als Käufer auftritt.

Zunächst einmal wird der Investment Broker herausfinden wollen, welche Bedürfnisse und Wünsche sein Kunde eigentlich hat. Dies ist am besten über ein persönliches Gespräch möglich, in welchem alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten eingehend besprochen werden. Auf diese Weise kann der optimale Ansatz definiert werden.

  • Diese Beratung sollte idealerweise kostenlos und unverbindlich sein.
  • Im Erfolgsfall kann für die Leistungen allerdings eine Provision verlangt werden.

Der nächste Schritt ist eine Bewertung der jeweiligen Produkte, eine gelungene Vermarktung des Investments sowie, falls nötig, eine Unterstützung bei den Transaktionen beziehungsweise den Verhandlungen.

Hier noch einmal die wesentlichen Punkte zusammengefasst:

  • Definition der individuellen (langfristigen) Ziele
  • Kontaktaufnahme
  • Bewertung der Produkte
  • Risikobewertung
  • SWOT Analyse
  • Hilfe beim Kauf
  • gegebenenfalls Verfassen juristischer Dokumente
  • Hilfe beim erfolgreichen Abschluss des Kaufs
    1. Wie Investment Broker werden?

Immer wieder werden wir gefragt, wie man eigentlich selbst zum Investment Broker werden kann – und wie die Ausbildung in diesem Bereich aussieht. Häufig wird eine Ausbildung im Finanzwesen vorausgesetzt oder ein Studienabschluss in einem relevanten Fach (z.B. Wirtschaft, Marketing, Buchhaltung oder Business). Auf diese Weise lernt man die Risiken und Strategien im Zusammenhang mit Geld kennen. Es wird nicht selten empfohlen, sich später auf Investitionsplanung, Wirtschaftstheorie und/ oder Finanzsoftware zu konzentrieren beziehungsweise zu spezialisieren.

Es hat sich zudem als sinnvoll erwiesen, möglichst früh anzufangen, selbst zu investieren. Etwa, indem man schon während der Schulzeit sein eigenes Anlageportfolio erstellt. Auf diese Weise kann man seine praktischen Kenntnisse erweitern und wichtige Erfahrungen sammeln.

 

Darüber hinaus lohnt es sich, mehrere Praktika in diesem Bereich zu absolvieren. Auch dies trägt zu wichtigen Erfahrungen mit bei und hilft Ihnen, zu erkennen, ob diese Arbeit etwas für Sie ist oder nicht.

 

Nicht zuletzt kommt es auf bestimmte soziale Fähigkeiten an. Ein Punkt, der von nicht wenigen angehenden Investment Brokern unterschätzt wird – doch ist er deshalb nicht umso weniger wichtig! Eine gute Voraussetzung ist es, extrovertiert aufzutreten und sich nicht zu scheuen, in Kontakt mit Anderen zu treten. Dies ist eine Eigenschaft, die nicht jedem in die Wiege gelegt ist. Doch auch dieses Verhalten kann man sich erarbeiten!

Darüber hinaus kommt es auf eine gute Kommunikationsfähigkeit an sowie das Talent, andere von dem jeweiligen Produkt (und der eigenen Kompetenz) zu überzeugen. Arbeiten Sie daher kontinuierlich an sich selbst und einem sicheren Auftritt, sofern es in dieser Hinsicht noch Verbesserungsbedarf gibt.

 

  • Gehen Sie zudem auf Ihren Kunden ein.
  • Geben Sie ihm das Gefühl, dass Sie seine Bedürfnisse und Wünsche wirklich ernst nehmen.
  • Und tun Sie das auch!

 

Denn ein guter Ruf ist in dieser Branche Gold wert. Zwar ist das auch woanders der Fall, doch hier verbreitet sich die Mund zu Mund Propaganda sehr schnell. Zufriedene Kunden werden Sie rasch weiterempfehlen – doch umgekehrt wird es genauso sein. Umso wichtiger ist es daher, stets sein Bestes zu geben und sich voll und ganz auf die vorliegenden Projekte zu konzentrieren!

 

      1. Investment Broker: Und was ist mit den Aufstiegschancen?

Jeder fängt bekanntlich klein(er) an. In der Regel in einer größeren Firma, wo man sich gut hoch arbeiten kann. Wichtig ist es, sich diesen Arbeitgeber gut auszuwählen – schließlich will man ja möglichst viel lernen! Ein empfehlenswerter Betrieb wird seinen Mitarbeitern diverse Möglichkeiten zur Weiterbildung anbieten können – und diese sollten auch genutzt werden! Etwa in Form von Seminaren. Auch Online Kurse werden in diesem Zusammenhang immer häufiger angeboten, ferner gibt es interessante eBooks, die eine Lektüre lohnen.

Lehnen Sie sich also nicht bequem zurück, wenn Sie mehr erreichen wollen. Sondern zeigen Sie, dass Sie nach wie vor interessiert und aufgeschlossen sind – und noch einiges mehr lernen möchten!

    1. Wie lautet unser Investment Broker Fazit?

Ein Investment Broker hat ein interessantes und umfassendes Tätigkeitsfeld. Er tritt in erster Linie als Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer auf und hilft dabei, das Beste aus der Situation herauszuholen.

Umso wichtiger ist es, dass eine eingehende Beratung und Risikobewertung erfolgt! Und dass die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden stets an erster Stelle stehen. Auch hieran lässt sich ein guter Investment Broker erkennen. Dieser sollte zudem alles daran setzen, die jeweilige Transaktion für den Kunden so einfach, schnell und unkompliziert wie möglich zu gestalten. Auch dies ist leider nicht selbstverständlich.

Der Investment Broker selbst verdient sein Geld in der Regel über eine Provision sowie über die Gebühren, die für bestimmte Dienstleistungen in Rechnung gestellt werden. Auch hier gilt es für den Kunden, jedoch sehr genau hinzusehen. Doch sollte natürlich nicht nur der Preis als alleiniges Kriterium für die Entscheidung dienen!

Es gibt keine feste Ausbildung, um Investment Broker zu werden. In der Regel ist dies über ein Studium, aber auch eine Ausbildung im Finanzwesen möglich. Wichtig ist es zudem, bestimmte Eigenschaften wie Extrovertiertheit und Kommunikationsfähigkeit vorzuweisen sowie sich steitg weiterzubilden.

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