Broker im Netz

Sie suchen nach einem guten Internet Broker für sich? Doch welche Anbieter können im Vergleich wirklich überzeugen? Und worauf gilt es in diesem Zusammenhang zu achten? Bei uns erfahren Sie alles Wissenswerte!

    1. Wie den passenden Internet Broker für sich finden?

Besonders in Zeiten geringer Renditen gilt es für Anleger, unbedingt auf die jeweiligen Kosten zu achten! Denn diese können von Internet Broker zu Internet Broker teils sehr unterschiedlich ausfallen. Und das Sparpotenzial kann in der Hinsicht schon mal bis zu tausende Euro betragen..

Ein Vergleich lohnt sich also. Nehmen Sie sich hierfür am besten viel Zeit und überlegen Sie, worauf Sie selbst besonders großen Wert legen. Das erhöht die Chancen, denjenigen Broker zu finden, der wirklich zu Ihnen passt.

  • Doch Achtung: Die Gebühren und Konditionen des Anbieters können sich immer wieder ändern.
  • Auch deshalb sollte eine regelmäßige Überprüfung stattfinden.

Scheuen Sie also nicht den Mehraufwand – der in der Regel bei Weitem nicht so groß ist wie befürchtet. Zumeist sich dieser Schritt meistens lohnt – und mit einem satten Plus honoriert wird.

      1. Wie sieht es mit den Internet Broker Angeboten aus?

Doch schauen wir uns im Folgenden die Angebote einzelner ausgewählter Internet Broker mal genauer an. So zahlt Comdirect seinen Kunden beispielsweise 1 % des übertragenen ETF und Fondsvolumens – eine Prämie, die bis zu 250 Euro ausmachen kann.

  • Wer sich für einen Wechsel zu 1822 entscheidet, der kann 100 Euro an Wechselprämie erhalten.
  • Die ING DiBa lässt sich in der Hinsicht auch nicht lumpen und bietet ihren Kunden ein Handgeld zwischen 20 Euro und 250 Euro.

Andere Internet Broker wollen da natürlich nicht nachstehen. So gibt es von der Onvista Bank oder dem S Broker ein neues iPad für den neuen Kunden. Die TargoBank wiederum will den Wechsler mit Sonderkonditionen beim Tagesgeld sowie freien Trades ködern. Beim Tagesgeld werden sogar Zinssätze von 2,5 % geboten – ein Wert, der deutlich über dem Durchschnitt liegt.

Sie sehen: Ein Vergleich lohnt sich wirklich – und ist manchmal sehr augenöffnend. Wer aktiv ist und einiges an Vermögen mitbringt, der kommt schnell auf eine Ersparnis, die sich im vierstelligen Eurobereich bewegt – das zeigen Vergleiche immer wieder. In Zahlen ausgedrückt bedeutet dies: Ganz ohne Wechselprämie liegt die Ersparnis zwischen 400 Euro und satten 5.270 Euro.

  • Wer bei seinem bisherigen Anbieter bleiben möchte, sollte sich trotzdem über die Angebote der Konkurrenten informieren
  • Denn so kann man gegebenenfalls mit „seinem“ Internet Broker günstigere Konditionen aushandeln.
  • Und auf diese Weise mehr Leistung für weniger Geld erhalten.
    1. Warum Internet Broker?

Manch einer mag sich an dieser Stelle vielleicht die Frage stellen: Warum überhaupt einen Internet Broker auswählen – und die klassische Filialbank verlassen? Ganz einfach deshalb, weil die Kosten häufig sehr viel geringer sind. Schließlich muss kein teures Netz an Niederlassungen aufrecht erhalten werden. Und auch die Kosten für die Mitarbeiter fallen deutlich geringer aus.

  • Kein Wunder also, dass die Anzahl an Filialen in den letzten zehn Jahren deutlich gesunken ist.
  • Gab es einst ca. 47.800, sind es mittlerweile noch 38.200.

Und auch Kunden haben immer stärker das hohe monetäre Potenzial erkannt, das bei einem Wechsel zu einem Internet Broker zu erkennen ist. Mittlerweile nutzt mehr als die Hälfte der Kunden das Angebot einer Onlinebank – vor einem Jahrzehnt betrug dieser Wert nur ein Drittel.

Dennoch sind natürlich nicht alle Angebote der Internet Broker gleich gut. Denn auch in diesem Bereich gibt es zahlreiche Unterschiede – so etwa bei den Kosten für das Depot. Umso wichtiger ist es, diese in die Überlegungen mit einzubeziehen, so dass die Rendite nicht von den Gebühren aufgefressen wird.

  • Häufig werden Kosten für Transaktionen wie Ein- und Auszahlungen verlangt.
  • Zu diesen Gebühren kommen meist noch jene der Kreditkartenbetreiber und anderer Finanzdienstleister hinzu.
  • Auch deshalb sollte man schon sehr genau hinschauen!

Ein seriöser Internet Broker wird diese Handelskonditionen transparent in seinen AGB festhalten. Auf diese Weise ist nicht zu befürchten, dass man in böse Kostenfallen tappt. Sondern genau weiß, mit was beziehungsweise wie viel zu rechnen ist!

Auch in der Hinsicht treten die Unterschiede zwischen Offline und Online Brokern übrigens deutlich zutage:

  • Wer als Kunde 6 Trades im Wert von 10.000 Euro jährlich abgibt und Wertpapiere von insgesamt 120.000 Euro verwalten lässt, zahlt beim Internet Broker Flatex ac. 35 Euro.
  • Beim teuersten Internet Anbieter werden über 200 Euro verlangt.
  • Die Frankfurter Sparkasse, eine klassische Filialbank berechnet sogar 770 Euro.

Noch teurer wird es für sehr aktive Anleger: Für 250 Orders von durchschnittlich 2.000 Euro fallen bei dem Online-Broker Lynx 1.450 Euro an (bei einem durchschnittlichen Depotvolumen von 300.000 Euro). Bei der Sparkasse würden sich die Kosten auf stolze 6.270 Euro belaufen.

    1. Internet Broker: Und was ist mit den Renditen?

Auch der Frage nach den Renditen sollte man bei einem gründlichen Vergleich natürlich nachgehen. Diese lassen besonders bei risikoarmen Zinspapieren aktuell allerdings stark zu wünschen übrig. So notiert der Rentenindex REX beispielhaft gerade bei 465 Punkten – 15 weniger als noch vor einem Jahr. Auch zehnjährige Bundesanleihen bieten eine Verzinsung von aktuell gerade einmal 1 %. Umso wichtiger ist es laut Experten, kritisch auf die Kosten der Finanzprodukte zu sehen. Denn im Vergleich zu den zukünftigen Erträgen ist deren Höhe bekannt.

  • Generell gilt: Je höher die Rendite, umso höher auch das Risiko.
  • Zwar werden mitunter atemberaubende Renditen von bis zu 500 % geboten.
  • Doch sollte dabei nicht vergessen werden, dass das Verlustrisiko weitaus höher liegt!

Dies ist besonders im hochriskanten High Yield Handel der Fall. Wer noch wenig Erfahrung im Online Trading hat, sollte daher erst einmal die Finger davon lassen – und sich erst allmählich an die Sache herantasten.

    1. Internet Broker: Und was ist mit der Seriosität?

Das beste Angebot und die höchste Rendite nützen natürlich nichts, wenn es sich um einen unseriösen Internet Broker handelt. Umso wichtiger ist es daher, dass man auch diesem Punkt ausreichend Aufmerksamkeit widmet!

  • Ein seriöser Internet Broker kann stets eine offizielle Lizenz einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde vorweisen.
  • Somit ist gewährleistet, dass alle geltenden EU Vorschriften in diesem Zusammenhang eingehalten werden.

Dies geht in der Regel mit einer Einlagensicherung einher, die bis zu 20.000 Euro je Kunde ausmacht. Achten Sie zudem auf weitere Punkte, wie etwa, ob das Impressum vollständig angegeben ist und ob alle Handelskonditionen klar und transparent aus den AGB hervorgehen.

Ein guter Broker achtet zudem auf eine rasche Auszahlung und bietet seinen Kunden dafür mehrere Varianten an. Zudem wird verlangt, dass man sich vor der ersten Auszahlung erfolgreich legitimiert – in der Regel über die Kopie eines Reisepasses oder eines Personalausweises sowie einer aktuellen Verbraucherrechnung, aus welcher die aktuelle Adresse hervorgeht.

      1. Wie gut ist das Handelsangebot der Internet Broker?

Auch in diesem Zusammenhang gibt es natürlich deutliche Unterschiede. Ein guter Internet Broker kann seinen Kunden ein umfassendes Portfolio an verschiedenen Basiswerten und Assets aus den Kategorien Aktien, Indizes, Währungen und Rohstoffen zur Verfügung stellen. Darunter sollten sich natürlich die wichtigsten Assets befinden. Allzu exotische und windige Produkte aber sollten nicht im Angebot mit enthalten sein – dies würde das Verlustrisiko nur unnötig anheben.

Ein guter Wert in diesem Zusammenhang ist eine Auswahl an ca. 170 bis 200 unterschiedlichen Assets. Ergänzt werden sollte dies durch eine gute Auswahl an diversen Ordertypen, so dass für jeden Geschmack und jede Erfahrungsstufe etwas Passendes mit dabei ist.

    1. Was sagt der Internet Broker Vergleich?

Um Ihnen die Entscheidung für einen Internet Broker zu erleichtern, haben wir im Folgenden einige empfehlenswerte Angebote für Sie ausgewählt. Sonderaktionen wurden hierbei übrigens NICHT mit berücksichtigt.

Der erste Vergleich ist für Kunden interessant, die konservativ handeln möchten und ein gewisses Vermögen aufweisen (6 Orders im Jahr mit durchschnittlichem Volumen von je 10.000 Euro, der durchschnittliche Depotwert liegt bei 120.000 Euro).

Anbieter (sowie Produktname) Depot-

kosten in Euro

Order-

kosten in Euro

Gesamt-

kosten in Euro

Flatex (Online-Broker) 0,00 35,40 35,40
LYNX Broker 0,00 84,00 84,00
netbank (Wertpapierdepot) 0,00 119,90 119,90
Postbank (Depot) 0,00 119,70 119,70
NIBC Direct (Einfach Invest-Depot) 0,00 143,40 143,40
Frankfurter Sparkasse (Filiale) 190,00 600,00 770,00

Nun möchten wir uns mit den Kunden befassen, die 8 Orders im Jahr mit einem durchschnittlichen Volumen von je 5.500 Euro tätigen. Der Depotwert liegt bei ca. 65.000 Euro.

Anbieter (sowie Produktname) Depot-

kosten in Euro

Order-

kosten in Euro

Gesamt-

kosten in Euro

Flatex (Online-Broker) 0,00 47,20 47,20
LYNX Broker 0,00 61,60 61,60
DKB (DKB-Broker) 0,00 80,00 80,00
Deutsche Bank maxblue (Depot) 0,00 110,00 110,00
Wüstenrot (Top Depot) 0,00 110,00 110,00
Targobank 0,00 110,00 110,00
ING-DiBa (Direkt-Depot) 0,00 110,00 110,00
Frankfurter Sparkasse (Filiale) 117,50 440,00 557,50

Zuletzt wollen wir uns mit der Gruppe der aktiven Kleinanleger befassen. Diese tätigen ca. 16 Orders im Jahr mit einem durchschnittlichen Volumen von je 2.500 Euro. Der Depotwert beträgt 35.000 Euro. Was auffallend ist: Die höhere Zahl an Käufen sowie Verkäufen führt zu steigenden Kosten.

Anbieter (sowie Produktname) Depot-

kosten in Euro

Order-

kosten in Euro

Gesamt-

kosten in Euro

Deutsche Bank maxblue (Depot) 0,00 126,40 126,40
Flatex (Online-Broker) 0,00 94,40 94,40
LYNX Broker 0,00 92,80 92,80
Targobank 0,00 142,40 142,40
Wüstenrot (Top Depot) 0,00 158,40 158,40
NIBC Direct (Einfach Invest-Depot) 0,00 158,40 158,40
ING-DiBa (Direkt-Depot) 0,00 158,40 158,40
Frankfurter Sparkasse (Filiale) 87,50 400,00 487,50
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