Wie sieht es mit der Einlagensicherung bei Flatex aus?

Sie wollen wissen, wie sicher Ihr Kapital bei Flatex ist? Und was ist mit der Einlagensicherung bei dem Online Broker? Wie hoch fällt diese aus? in unserem Flatex Einlagensicherung Artikel erfahren Sie es!

Was gibt es über die Flatex Einlagensicherung zu wissen?

Bei Flatex handelt es sich bekanntermaßen nicht um eine Bank, sondern um einen Online Broker. Daher werden die Kunden an die angeschlossene biw (Bank für Investments und Wertpapiere) vermittelt, welche für die Aufbewahrung der Kundengelder zuständig ist.

Dieses Bankinstitut ist freiwillig Mitglied in dem „Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.. Dieses ist für sämtliche Banken hierzulande freiwillig, schafft jedoch Vertrauen bei den Kunden und gehört daher sozusagen zum guten Ton.

Zumal Flatex auch durch die Finanzaufsicht BaFin umfassend reguliert und kontrolliert wird. Diese achtet streng darauf, dass alle geltenden EU Richtlinien in diesem Bereich auch eingehalten werden. Daher ist die Lizenz der BaFin ein weiteres Gütesiegel, das viel Vertrauen schafft und für die Seriosität des Brokers aus Kulmbach spricht.

Doch zurück zur Einlagensicherung:

  • Aufgrund der Mitgliedschaft in dem Bankenverband ist jeder Account der Kunden bei Latex mit 20 Prozent des haftenden Eigenkapitals mit versichert.
  • Dies bedeutet in diesem Fall theoretisch bis zu 3,7 Mio. Euro je Konto!
  • Das ist natürlich eine sehr hohe Einlagensicherung.
  • Für die von sämtlichen Mitgliedsbanken im Verband in einem extra Topf angespart werden.

Diese Regelung soll sich aber nun ändern. Und zwar dahingehend, dass die biw Bank aus dem Verbund austritt. Für den Kunden bedeutet dies: Die Extra Einlagensicherung fällt für den Kunden automatisch weg.

  • Nun gilt „nur noch“ die gesetzlich vorgeschriebene Regelung von pauschalen 100.000 Euro je Account.
  • Laut Flatex trifft dies auf 95 % der Kunden zu.
  • So dass sich in der Praxis nicht sonderlich viel ändert.

Hierzu jedoch noch ein Hinweis: Mit der Einlagensicherung sind stets die Guthaben bei der Bank gemeint – also z.B. Termingeld, Sparbuch, usw. Die von der Bank verwalteten Wertpapiere, etc. wären von einer eventuellen Pleite aber ohnehin nicht betroffen.

Flatex Einlagensicherung: Was lässt sich noch über die Seriosität des Brokers sagen?

Trotz des Ausscheidens aus dem Verbund kann man trotzdem noch von einer hohen Seriosität bei Flatex ausgehen – siehe oben. Denn die Regulierung und Kontrolle durch die BaFin erfolgt natürlich auch weiterhin.

Darüber hinaus setzt Flatex auf eine hohe Transparenz bei der Kostenstruktur. Diese erweist sich als sehr einfach und übersichtlich, so dass keinerlei versteckte Kosten und Gebühren befürchtet werden müssen. So kann man sich beispielsweise über eine Tabelle über die anfallenden Kosten informieren – auf der Webseite des Anbieters.

Beim Datenschutz geht Flatex ebenfalls mit gutem Beispiel voran. Daher werden die Daten der Kunden streng vertraulich behandelt und nicht an unbefugte Dritte weitergegeben. Nicht zuletzt setzt der Broker aus Franken auf eine Verschlüsselung via SSL, was die Transaktionen noch einmal sicherer gestaltet. All dies sind deutliche Anzeichen dafür, dass es sich bei Flatex um einen seriösen und vertrauenswürdigen Broker handelt, der in diesem Bereich mit sehr gutem Beispiel vorangeht! Daher können wir guten Gewissens davon ausgehen, dass das eingezahlte Kapital bei dem Broker (beziehungsweise bei der biw Bank) sicher ist.

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