Aktien Broker – die besten

Sie sind auf der Suche nach einem guten Aktien Broker? Einem, der Ihnen gute Konditionen und ein stimmiges Preis-Leistungsverhältnis bieten kann? Doch welcher Anbieter ist in der Hinsicht empfehlenswert? Wir verraten Ihnen, welche Punkte bei einem Aktien Broker Vergleich und Test mit einbezogen werden sollten – und welche Anbieter sich in der Hinsicht besonders hervortun können!

 

    1. Warum ein Aktien Broker Vergleich und Test?

Wer mit Wertpapieren handeln möchte, sollte zunächst einmal einen umfassenden Vergleich und Test durchführen. Mit gutem Grund, unterscheiden sich die einzelnen Anbieter mitunter gravierend in Sachen Konditionen und Leistungen. Darüber hinaus ändern sich die Bedingungen für das Online Trading immer wieder, was dem zunehmend härteren Wettbewerb in der Branche geschuldet ist. Auch daher sollte man sich regelmäßig auf dem Laufenden halten! Und mit seinem aktuellen Broker gegebenenfalls nachverhandeln.

  • Bei einem solchen Vergleich und Test gilt es aber nicht, nur auf den Preis zu achten.
  • Dieser ist zwar ein wesentliches Kriterium.
  • Doch muss nun mal das Gesamtpaket stimmen.

Das lässt sich auch gut nachvollziehen. Denn der günstigste Preis nützt einem nun mal nichts, wenn es um die Seriosität schlecht bestellt ist. Auch Kundenservice sowie Handelsangebot sollten mindestens gut sein!

Doch setzt jeder die Prioritäten bekanntlich ein wenig woanders. Wir raten Ihnen daher, sich im Vorfeld zu überlegen, welche Punkte für Sie selbst besonders wichtig sind. Das macht die Entscheidung für einen Broker nochmals leichter.

Unser Fazit: Ein Vergleich lohnt sich schon deshalb, um auf diese Weise eventuell bessere Konditionen mit seinem aktuellen Aktien-Broker aushandeln zu können. Darüber hinaus gibt es teils große Unterschiede in Sachen Konditionen, die nicht auf den ersten Blick hin ersichtlich sind. Umso wichtiger ist es also, sich ausreichend Zeit für einen umfassenden Vergleich zu nehmen! Sowie verschiedene Punkte in seine Überlegungen mit einzubeziehen.

      1. Aktien Broker Vergleich und Test: Was ist mit den Ordergebühren?

Wer tradet beziehungsweise sich ein wenig mit dem Thema auskennt, weiß, was für ein wichtiger Punkt die Ordergebühren sind. Je höher diese ausfallen, umso niedriger auch der Gewinn, der dem Trader am Ende bleibt. Daher sollte dem jeweiligen Gebührenmodell in jedem Fall ausreichend Aufmerksamkeit gewidmet werden!

  • Es kommt also nicht nur auf den Anlageerfolg an.
  • Denn besonders kleinere Gewinne können rasch von den (hohen) Orderkosten aufgefressen werden.
  • Im schlimmsten Fall wird somit gar nichts übrig bleiben.

In unserem umfassenden Vergleich und Test haben wir dem Punkt daher einiges an Platz eingeräumt und ausgewählte Aktien-Broker direkt verglichen. Damit dies zu einer besseren Vergleichbarkeit führt, haben wir spezielle Offerten für Neukunden beziehungsweise Viel-Trader außer Acht gelassen. Das Gleiche gilt für Pakete, welche eine festgesetzte Orderanzahl zu einem fixen Preis enthalten.

Linktipp: Wie wird man trader?

Doch was hat der Aktien-Broker Preisvergleich nun ergeben?

 

  • Wer an einem deutschen Handelsplatz zehn Aktien z.B. von Daimler zum momentanen Kurs erwerben möchte, zahlt bei der DAB Bank aktuell 7,95 Euro Ordergebühren.
  • Bei der Consorsbank sind es mit 9,95 Euro sogar zwei Euro mehr.
  • Die Aktien von DEGIRO hingegen kommen mit einer Ordergebühr von gerade einmal 2,05 Euro aus.

Doch Achtung: Zusätzlich dazu wird bei sämtlichen Brokern eine handelsplatzspezifische Gebühr erhoben. Diese wird von den Börsen selbst verlangt und variiert je nach Ort.

Unser Fazit: Die Ordergebühren fallen bei den einzelnen Brokern recht unterschiedlich aus. Bei einem kleineren Volumen tritt dies zwar noch nicht so stark zutage – doch ist es deutlich erkennbar. Die DEGIRO Bank kann ihren Kunden hier das beste Angebot bereitstellen.

      1. Was gibt es beim Aktien Broker Preis Vergleich und Test noch festzuhalten?

Bleiben wir noch ein wenig beim Punkt Ordergebühren. Denn bei unserem Test wird schnell deutlich: Wer mit einem höheren Ordervolumen testet, kann rasch höhere Preisunterschiede zwischen den Brokern feststellen.

  • Liegt das Ordervolumen bei ca. 10.000 Euro, steigen die Kosten bei den Anbietern deutlich an.
  • So wird bei der DEGIRO nun 2,80 Euro verlangt, bei der DAB Bank gar 29,95 Euro (von vormals 7,95 Euro).
  • Die ING DiBa stellt ihren Kunden nun 25 Euro in Rechnung.

Umso wichtiger ist es, dass besonders Anleger mit einem kleineren Budget einen sorgfältigen Blick auf die Konditionen werfen und sich die AGB aufmerksam durchlesen! Ein guter Broker wird die Kosten und Bedingungen klar und transparent darstellen – auch dies ein Zeichen für Seriosität. Auf diese Weise müssen keine Kostenfallen befürchtet werden.

Was deutlich wird: Schon durch die Ordergebühren kann man bei den teuersten Anbietern einiges an Geld verlieren: an die 1.000 Euro bei einem Budget von 10.000 Euro! Eine stolze Summe, die man durchaus sinnvoller einsetzen könnte…

Unser Fazit: Je höher das Ordervolumen, umso größer wird auch der Unterschied beim Ordervolumen. Die DEGIRO Bank weiß auch in diesem Punkt als Sieger hervorzugehen, während andere Aktien-Broker mit deutlichen Preissteigerungen auffallen.

      1. Aktien-Broker Preis Vergleich und Test: Und was ist mit den US-amerikanischen Börsen?

Nicht jeder will sich „nur“ auf deutsche Handelsplätze beschränken. Werfen wir daher einen Blick auf den US-amerikanischen Markt. Wer beispielsweise die Apple-Aktie direkt bei Nasdaq erwerben möchte, der muss mit noch höheren Kosten für die Order rechnen.

DEGIRO punktet zwar auch hier mit vergleichsweise moderaten 0,50 Euro Ordergebühren. Bei der Konkurrenz fällt diese jedoch deutlich höher aus: ING DiBa etwa verlangt 22,40 Euro, die Consorsbank sogar mindestens 24,95 Euro.

Unser Fazit: Beim Handel mit Aktien sollte vorab unbedingt ein umfassender Vergleich durchgeführt werden. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, einen Blick auf die jeweiligen Ordergebühren zu werfen. Mit gutem Grund, wird doch so mancher kleiner Gewinn durch hohe Kosten in diesem Bereich rasch aufgefressen. Ganz zu schweigen davon, dass es teilweise gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern gibt, die bis zu hohe dreistellige Summen ausmachen!

    1. Was sagt der Aktien Broker Vergleich und Test?

Um Ihnen die Übersicht ein wenig zu erleichtern, haben wir ausgewählte Aktien Broker sowie deren Ordergebühren aufgelistet:

 

Onlinebroker Ordergebühren Minimal & maximal Sonstiges
DEGIRO Börsen im Inland:
ab 2 Euro sowie ab 0,008% Ordervolumen, inklusive sämtlicher FremdgebührenBörsen in den USA:
0,50 Euro sowie 0,004 US-Dollar je Aktie, inklusive sämtlicher FremdgebührenAußerbörslich:
2 Euro sowie 0,1% Ordervolumen, inklusive sämtlicher Fremdgebühren
Inlandsorder:
min. 2 Euro je Ordermax. 30 Euro je OrderAuslandsorder USA:
Finanzen.net Börsen im Inland:
5 Euro Festpreis sowie eine handelsplatzabhängige BörsengebührBörsen in den USA:
10 Euro Festpreis sowie eine 2,50 Euro handelsplatzabhängige BörsengebührAußerbörslich:
5 Euro Festpreis sowie eine handelsplatzabhängige Börsengebühr
Inlandsorder:
5 Euro Festpreis je OrderAuslandsorder USA:
10,00 Euro Festpreis je Order
Festpreise, keine volumensabhängigen Orderkosten,

finanzen.net App

1822direkt Börsen im Inland:
4,95 Euro sowie 0,25% Ordervolumen, dazu eine handelsplatzabhängige BörsengebührBörsen in den USA:
49,95 sowie 0,25% OrdervolumenAußerbörslich:
4,95 Euro sowie 0,25% Ordervolumen
Inlandsorder:
min. 9,90 Euro je Ordermax. 59,90 Euro je OrderAuslandsorder in den USA:
min. 54,95 Euro je Order, keine Maximalgebühr fällig
Rabatt für aktive Trader
Aktionärsbank Börsen im Inland:
5,00 Euro sowie eine handelsplatzabhängige BörsengebührBörsen in den USA:
0,20% OrdervolumenAußerbörslich:
5,90 Euro Festpreis
Inlandsorder:
min. 5,00 Euro je OrderAuslandsorder USA:
min. 19,90 Euro je Order, es wird keine Maximalgebühr erhoben
viele Festpreise

 

IG Markets Börsen im Inland:
0,05 % Ordervolumen sowie eine handelsplatzabhängige BörsengebührBörsen in den USA:
0,02 US-Dollar je AktieAußerbörslich:
0,05 % Ordervolumen
Inlandsorder:
min. 5 Euro je, Order, es wird keine Maximalgebühr fälligAuslandsorder USA:
min. 10 US-Dollar je Order, es wird keine Maximalgebühr erhoben
ING DiBa Börsen im Inland:
0,25% Ordervolumen sowie eine handelsplatzabhängige BörsengebührBörsen in den USA:
12,50 Euro sowie 0,25% OrdervolumenAußerbörslich:
0,25% Ordervolumen
Inlandsorder:
min. 9,90 Euro je Ordermax. 59,90 Euro je OrderAuslandsorder USA:
min. 22,40 Euro je Order

max. 72,40 Euro je Order

Lynx Börsen Inland:
0,14% OrdervolumenBörsen USA:
0,01 US-Dollar je AktieAußerbörslich:
Inlandsorder:
min. 5,80 Euro je Ordermax. 99 Euro je OrderAuslandsorder USA:
min. 5 US-Dollar je Order

max. 1,25% Ordervolumen

Rabatt für Vieltrader

kein außerbörslicher Handel

 

    1. Was ist beim Aktien-Broker Vergleich und Test noch wichtig?

Auf den Punkt Seriosität haben wir oben bereits kurz hingewiesen. Doch woran lässt sich genau dies erkennen? Ein in der Hinsicht empfehlenswerter Broker kann eine offizielle Lizenz einer (europäischen) Finanzaufsichtsbehörde vorweisen. Dies ist in der Regel dann der Fall, wenn sich der Hauptsitz innerhalb der EU befindet. Bekannte Beispiele sind etwa die deutsche BaFin oder die zypriotische CySEC.

  • Diese sorgen dafür, dass alle geltenden EU Richtlinien in diesem Bereich auch eingehalten werden.
  • Darüber hinaus ist in der Regel eine Einlagensicherung gegeben.
  • Zudem werden die Gelder der Kunden getrennt vom Kapital des Unternehmens aufbewahrt.

Somit kann der Kunde von einer hohen Sicherheit profitieren. In diesem Zusammenhang lohnt es sich übrigens auch, auf das Impressum zu achten: Ist dies vollständig? Gibt es eine (kostenlose) Kontaktnummer? Und gehen die jeweiligen Konditionen und Bedingungen klar und verständlich aus den AGB hervor? Alles Punkte, die in diesem Zusammenhang beachtet werden sollten!

Darüber hinaus ist auch das Handelsangebot von wesentlicher Bedeutung: Wie viele Strategien werden zur Verfügung gestellt? Mit wie vielen verschiedenen Wertpapieren kann man traden? Und befinden sich neben den „üblichen Verdächtigen“ auch andere attraktive Angebote darunter?

Unser Fazit: Ein guter Broker kann weitaus mehr als „nur“ mit günstigen Ordergebühren locken. So sollte er sich neben einer hohen Seriosität auch durch ein gutes Handelsangebot auszeichnen können sowie einen umfassenden Kundenservice und umfassende Weiterbildungsmöglichkeiten.